Neben der Verschiebung von 170 IIG-Wohnungen ist der zusätzliche Verkauf von 15-20 weiteren städtischen Wohnungen angekündigt worden. Zu einer bereits im November gestellten Anfrage über die Offenlegung aller Verkaufspläne haben wir aber bisher keine Auskünfte erhalten. 

"Der Bürgermeister betont gerne, wie wichtig ihm eine 'sachliche Debatte' ist. Nun sind wir gespannt, ob er diese Haltung auch auf sich selbst anwendet und endlich die angekündigten Transparenz-Versprechen einlöst", stellt Pia Tomedi, Klubobfrau der KPÖ Innsbruck, klar: "Zuerst die angekündigte 'Verschiebung' von 170 Wohnungen von der IIG zur Neuen Heimat und dann noch der geplante Verkauf von weiteren 15 bis 20 Wohnungen - wie bei der Budgetvorstellung verlautbart." Tomedi warnt: "Hier wird im Geheimen die Enteignung der Bevölkerung vorbereitet."

"Wir haben im November-Gemeinderat eine offizielle Anfrage eingebracht, in der die vollständige Offenlegung dieser weiteren 20 für einen Verkauf vorgesehenen Wohnungen gefordert wird - inklusive genauer Standorte, Verkaufsgründe und erwarteter Erlöse. Bisher liegt keine Antwort vor", sagt Tomedi: "Der Bürgermeister redet von Transparenz, handelt aber intransparent. Er spricht von Sachlichkeit, verweigert aber die grundlegenden Informationen. Jede Wohnung, die aus öffentlicher Hand fällt, ist ein Stück enteignete Zukunft."

Wir fordern in unserer Anfrage Klarheit über: 

  • die genauen Standorte der zum Verkauf stehenden Wohnungen,
  • die konkreten Gründe für deren Verkauf,
  • sowie die erwarteten Verkaufserlöse.

"Wenn der Bürgermeister weiterhin schweigt, macht er seine eigene Forderung nach Sachlichkeit zur Farce. Die Menschen in Innsbruck erwarten Antworten - keine Ausreden", so Tomedi.